Eigenbluttherapie

Bei der Eigenbluttherapie wird Blut entnommen und in den Körper zurückinjiziert. Dabei werden körpereigenen Abwehrmechanismen aktiviert und Heilungsprozesse angeregt.

Wird dem Körper Blut entnommen und dann wieder zurückgeführt, erkennt der Körper dieses als Fremdkörper und beginnt die Abwehr zu optimieren. Dies ist vergleichbar mit einer Art Betriebsblindheit und Schlendrian, die sich im Laufe des Lebens eingeschlichen haben und Krankheiten möglich werden lassen. Durch die Eigenblutinjektion wird der Körper aus dieser Verschlafenheit wach gerüttelt und angeregt, hinzuschauen, was besser gemacht werden kann, nach dem Prinzip: „Neue Besen kehren gut“:

Bei der Eigenbluttherapie wird der Reiz einer neuen Erkrankung gesetzt. Dies ist besonders bei chronischen Erkrankungen geeignet, da somit eine Anregung zur Heilung möglich wird.

Es werden spezifische und unspezifische Abwehrmechanismen aktiviert.

Eigenbluttherapie kann eingesetzt werden bei:

  • Entzündungen
  • Allergien
  • Rekonvaleszenzförderung
  • ermindertem Allgemeinbefinden
  • Auffindung von Herde

Möglichkeiten der Anwendung:

  • unverändertes Eigenblut
  • Potenziertes Eigenblut ist besonders geeignet bei Kindern, da nur 1 Tropfen Blut aus dem Ohr benötigt wird und daraus Tropfen zum Einnehmen hergestellt werden.
  • Auto-Sanguis-Stufentherapie
  • Bei dieser Form wird Eigenblut mit komplexhomöopathischen Medikamenten ver-schüttelt und an Akupunkturpunkte injiziert. Es kommt somit zu einem dreifachen Effekt, der vom Eigenblut, der vom homöopathischen Medikament und der vom Akupunkturpunkt, was eine Potenzierung des Erfolges bringt.